Advents-Glanz in der Friedrichstraße

[MOZ 26.11.2010, Foto: MOZ]

Erkner (moz) Hunderte Erkneraner haben sich am Freitagnachmittag vor der Friedrichstraße 21 versammelt, um beim Lichterfest des Mittelstandsvereins die erste Einkaufsnacht und das Advents-Wochenende mit zwei Weihnachtsmärkten einzuläuten. Punkt 17 Uhr drückten Bürgermeister Jochen Kirsch und Achim Wegeleben, der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, zusammen auf einen roten Knopf und schalteten damit die in den vergangenen zwei Wochen aufgebaute Festbeleuchtung in der Friedrichstraße ein. Dass Kirsch dabei aus Versehen den Erkneranern auch ein schönes Heimatfest wünschte, kam nicht ganz von ungefähr. Auch Moderator Carsten Rowald vom Verein 425 Kultur Erkner schätzte die Veranstaltung gegenüber der MOZ ähnlich ein – „fast schon Heimatfest“. Am Mikrofon beschwor er den Aufbruch, den die gemeinsame Initiative von Händlern, Heimat- und Kulturverein darstellt. „Das gab es noch nie in Erkner.“

Viele nahmen das sehr wohlwollend zur Kenntnis. „Wir gehen noch einkaufen“, kündigte Petra Saebsch mit ihrem Mann an. Am Freitag hatten die Geschäfte bis 23 Uhr geöffnet. Von dem Gewinnspiel der Gewerbetreibenden, die einen Artikel mit dem Aufkleber „Made in Erkner“ verstecken und unter den Findern Preise verlosen, hatte sie noch nicht gehört. Auch Norbert Tobolt aus Erkner begrüßte die Aktion und wollte am Sonnabend, wenn die Geschäfte ebenfalls verlängerte Öffnungszeiten anbieten, auf Pirsch gehen. „Ich finde, das Lichterfest reiht sich sehr gut ein in die Veranstaltungen. Und es ist doch gut, wenn man zum Einkaufen nicht nach Berlin muss.“ Auch am Sonntag ist verkaufsoffen.

Das Lichterfest war eine gut einstündige Veranstaltung, mit einem Auftritt von Kindern der Kita Sonnenschein und der Bläsergruppe Querblech, die Weihnachtslieder spielte. Natürlich gab es auch Bratwurst, Stolle – diesmal mit 3,40 Metern 20 Zentimeter länger als voriges Jahr – und natürlich Glühwein. Als sich die große Menschentraube nach dem Einschalten der Festbeleuchtung allmählich auflöste, gingen viele Besucher in Richtung Rathauspark zum dortigen Markt.

„Es ist doch gut, wenn man zum Einkaufen nicht nach Berlin muss.“
Norbert Tobolt

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