Heller als in Berlin-Mitte


Erkner (MOZ) Das Lichterfest in Erkner hat sich etabliert. Bei seiner vierten Auflage lockte es am Wochenende Tausende in die Friedrichstraße. Besonders, als am Sonnabend die Weihnachtsbeleuchtung eingeschaltet wurde, war das Stadtzentrum voll von Menschen.











Umzug durch die Friedrichstraße: Stefanie Richter und Weihnachtsmann Jürgen Neumann von der Mittelstandsvereinigung Erkner führten mit ihrer Tochter Lisa den Lampion-Marsch an. Unmittelbar dahinter folgte der Fanfarenzug Marzahn. © MOZ

Auf eines sind die Erkneraner mächtig stolz: Auf die unzähligen Glühbirnen, die jedes Jahr in der Adventszeit der sonst manchmal etwas grau wirkenden Friedrichstraße warmen Glanz verleihen. Das wurde deutlich, als am Sonnabend nach Einbruch der Dunkelheit wahre Menschenmassen auf dem Markt, aber auch gegenüber vor dem Eiscafé auf das Einschalten der Lichter warteten. Punkt 16.30 Uhr war es dann soweit. Bürgermeister Jochen Kirsch, der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, Achim Wegeleben, und der Vorsitzende der Mittelstandsvereinigung, Axel Hundertmark, drückten auf den symbolischen Knopf. Kirsch hatte die zentrale Straße der Stadt zuvor sogar mit dem gleichnamigen Prachtboulevard in Berlin verglichen. "Die Friedrichstraße in Mitte sieht dagegen wie eine dunkle Gasse aus", rief er von der Bühne am Markt. Dass kurz zuvor ein Stromausfall an der Bühne trotz des kalten Wetters für Schweißperlen bei den Verantwortlichen gesorgt hatte, war da fast schon wieder vergessen. Als kleiner Wermutstropfen blieb, dass der Frauenchor Erkner mit seiner neuen, von Irmgard Kunze gedichteten Lichterfest-Hymne dadurch nur teilweise zu hören war.
Stefanie Richter von der Mittelstandsvereinigung als Veranstalter des Lichterfestes sprach am Sonntag von einem "überwältigenden Erfolg". Die Zahl der Besucher an beiden Tagen schätzte sie auf weit mehr als 10000. Das Konzept, zusätzlich zu den verkaufsoffenen Tagen der Einzelhändler verstärkt auf einen Marktbetrieb zu setzen, sei voll aufgegangen. So lockten nicht nur die Geschäftsinhaber mit Attraktionen in ihren Läden, sondern auch Stände, Fahrgeschäfte und ein umfangreiches Bühnenprogramm.
Weihnachtlicher Betrieb herrschte indes nicht nur im Zentrum. Auch der Markt am Heimatmuseum lockte wieder viele Gäste. Eine direkte Verbindung beider Veranstaltungen ergab sich durch einen Lampionumzug, der am Museum begann und mit einer Runde in der Friedrichstraße endete.

MOZ 03.12.2012


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