Gerhard Schöne singt beim Lichterfest

Erkner (je) Nachdem das Lichterfest 2012 abermals ein großer Erfolg geworden ist, wollen die Organisatoren vom Erkneraner Mittelstandsverein die Veranstaltung in diesem Jahr nicht unbedingt noch größer werden lassen, sondern auf dem erreichten Niveau konsolidieren.

Gerhard Schöne beim Lichterfest in ErknerSchon jetzt steht fest, dass die Veranstaltung mit einem kulturellen Leckerbissen aufwarten wird: Achim Wegeleben, der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft, hat für das Konzert am Sonnabendabend in der Genezareth-Kirche den Liedermacher Gerhard Schöne verpflichtet.

In den nächsten Wochen wollen die Mittelständler mit einer Art Fragebogen Rückmeldungen der beteiligten Händler und Gewerbetreibenden einholen. Ganz klar ist, dass ein Problem des jüngsten Lichterfests sich nicht wiederholen soll: der Stromausfall. Bürgermeister Jochen Kirsch sagte beim jüngsten Stammtisch des Mittelstandsvereins im Stadtcafé in der Hauptmannstraße zu, dass die Stadt sich da um eine Lösung bemühen werde. Das Problem entsteht durch die kurzzeitige extreme Belastungsspitze, wenn nicht nur die gesamte Beleuchtung angeht, sondern auch viele Beteiligte Waffeleisen anwerfen und Glühwein erwärmen.

Der Vorstand des Mittelstandsvereins hat indessen einstimmig entschieden, sich mit dem Lichterfest an zwei Wettbewerben für Stadtfeste nicht zu beteiligen, obwohl Preisgelder lockten. Das erläuterten Stefanie Richter und Heike Busacker, die zum harten Kern des Organisationsteams gehören. Konzepte zu schreiben, sei nicht das Problem, sagte Stefanie Richter. Die Schwierigkeit sei eher, ein Konzept dann auch umzusetzen - weil es weiterhin zu wenige gibt, die sich aktiv beteiligen.

Im Sinne der Maxime, jetzt eher die kleineren Fehler abzustellen als das Konzept der Veranstaltung abermals zu erweitern, stieß auch der Vorschlag von Thorsten Bürgerle vom Eiscafé auf Skepsis. Er regte eine Sperrung der Friedrichstraße an. Kirsch verwies auf die enormen Kosten. "Beim Heimatfest reichen dafür 10000 oder 15000 Euro nicht aus." Heike Busacker setzte sich für kleinere Schritte ein: einige Marktbuden mehr oder ein Catering aus eigenen Kräften.

MOZ 08.02.2013

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